Falke am Abgrund: 2:0-Führung verspielt
15.05.17
Schmidbauer nach Pleite: "Es wird eine Herkulesaufgabe"

Markt Schwaben – Nach der 3:4-Niederlage gegen den SV Waldperlach stellt Falke-Trainer Alexander Schmidbauer bezüglich der letzten drei Spieltage fest: „Es wird eine Herkulesaufgabe.“

Aufgeben komme für ihn und seine Markt Schwabener Kreisliga-Kicker nicht in Frage, auch wenn die Chance im letzten Moment noch den Relegationsrang zu erklimmen, verschwindend gering ist.

Schmidbauer schöpft immer noch ein wenig Hoffnung, weil er seine Falken Woche für Woche kämpfen sieht – auch gegen den Aufstiegsaspiranten aus Waldperlach. „Wir hatten sie in der ersten halben Stunde total im Griff“, erkannte nicht nur Schmidbauer, sondern spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Einem feinen Pass in die Gasse von Alexander Huber sprintete Benedikt Hödl hinterher, der den Ball querlegte. Tom Eicher schob zur überraschenden Falke-Führung ein (10.). „Die wussten nicht was los war“, attestierte Schmidbauer dem SVW. Falke spielte weiter nach vorne und kam immer wieder gefährlich in den Gäste-Strafraum ein – bis die Waldperlacher Defensive nur noch ein Foul ziehen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alex Mrowczynski - 2:0 (16.).

„Wir haben mega Dampf gemacht und waren voll am Drücker. Aber vielleicht hat uns die Anfangsphase zu viele Körner gekostet“, so Schmidbauer. Der Anschlusstreffer (30.) war zwar noch kein Beinbruch, als die Gäste allerdings mit dem Pausenpfiff zum Ausgleich kamen, war die Falke-Show beendet.

Coach Schmidbauer machte eine Mischung aus körperlicher Erschöpfung und psychologischem Nachteil aus und konnte von außen aus nicht mehr gegensteuern. Nach einer Stunde drehten die Münchner das Spiel, kurz vor Schluss stand es dann 2:4. Der Anschlusstreffer von Benedikt Hödl kam zu spät (90.+2). Schmidbauer behält seinen Kopf trotzdem oben: „Aufgeben ist nicht. Wir werden alles reinwerfen.“

Text: jpi

Quelle: http://www.fupa.net/berichte/fc-falke-markt-schwaben--schmidbauer-nach-pleite-es-wird-ein-849486.html

Sa 27.5 13:00 FC Falke I - TSV WaldtruderingSo 4.6 17:00 VfB Forstinning III - FC Falke II
Remis trotz 2:0-Führung
08.05.17
Falke Leidenschaft auf der Bank
Der Fußballgott ist aktuell kein Falke

FC Falke Markt Schwaben - Nach dem Remis gegen den Tabellenzweiten stellte Alexander Schmidbauer fest: „Der Fußballgott ist aktuell kein Falke.“ Der Trainer des abstiegsbedrohten FC Falke war eigentlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, der Punktgewinn sei trotzdem zu wenig.

Zur Halbzeit lagen die Münchner verdient mit 2:0 in Führung. „Geschenk Nummer eins war ein Querschläger von Ludwig Kistler. Beim zweiten Tor geht einfach keiner an den langen Abschlag des gegnerischen Torwarts“, so Schmidbauer, der das Prädikat „amateur- beziehungsweise stümperhaft“ verteilte. Die Tore bezeichnete er schlichtweg als „indirekte Eigentore.“ Schmidbauers laute Pausenansprache fruchtete: „Ab der 55. Minuten waren wir drin, sind endlich in die Zweikämpfe gekommen.“ Robert Brajkovic traf aus der Distanz zum Anschluss (72.), Alexander Mrowczynski zog trocken ab (78.) – 2:2-Ausgleich. „Ich bin mir sicher, dass wir das Spiel gedreht hätten“, so Schmidbauer nach der Partie. Doch Schlussmann David Silbersack rutschte – wie vor zwei Wochen gegen SK Srbija – bei einem Abschlag aus, der SV traf zur erneuten Führung. Dies hätte bereits der Todesstoß für die Falken sein können, aber Florian Niederdorf traf zum 3:3-Endstand (86.).

FC Falke: Silbersack, Speicher, Kistler (46. Kostic), Mrowczynski, Maier, Eicher, Brajkovic, Hödl, Rieger (73. Niederdorf), Huber, Giannantonio-Tillmann.

Text: jpi

Quelle: http://www.fupa.net/berichte/fc-falke-markt-schwaben-markt-schwaben-der-fussballgott-ist--840081.html

Falken empfangen Aschheim und Grasbrunn II
29.4.17
FC Falke : FC Aschheim (13 Uhr)

Am heutigen Samstag empfangen die Falken um 13 Uhr den FC Aschheim. Nach den zwei Remis gegen Anzing und Srbija gab es zuletzt gegen den SV Heimstetten II eine herbe 1:6-Klatsche. Nun wartet mit dem FC Aschheim eine Mannschaft, die knapp über dem Strich steht und 7 Punkte vor den Falken liegt. Im Hinspiel gab es auswärts ein 1:1, bei dem den Falken gleich zwei Tore zu einem möglichen Sieg geklaut wurden. Diese fehlenden Punkte wollen die Falken nun im Heimspiel einfahren. Die Aschheimer sind mit großen Ambitionen in die Saison gestartet, hinken den eigenen Erwartungen aber weit hinterher. Dem Team von Alex Schmidbauer helfen in den letzten Wochen der Saison nur noch Punkte, Punke, Punkte. Und zwar egal wie.

FC Falke II : TSV Grasbrunn II (15:15 Uhr)

Direkt im Anschluss dürfen die "kleinen" Falken gegen den TSV Grasbrunn II ran. Die Falke-Reserve spielt bisher eine starke Rückrunde. Seit acht Spielen sind Beck & Co. ungeschlagen. Mit dem TSV Grasbrunn II kommt nun eine Mannschaft in den Sportpark, welche die Falken im Hinspiel mit 4:0 in die Schranken weisen konnte. Das wollen die Mannen von Coach Jakob Maier nicht auf sich sitzen lassen und im Rückspiel für Wiedergutmachung sorgen. In der Tabelle haben die Falken die Grasbrunner bereits überholt. Aktuell liegen sie einen Platz und drei Punkte vor dem TSV. Mit dem nächsten Dreier wollen sich die Falken weiter von Grasbrunn absetzen und in Richtung Platz vier bewegen. 
SV Heimstetten II : FC Falke 6:1 (1:1)
26.4.17
Falken kommen in Heimstetten unter die Räder

Eine 1:6-Auswärtsklatsche musste die Schmidbauer-Elf am gestrigen Mittwoch Abend in Heimstetten einstecken. Ein herber Dämpfer im Abstiegskampf.

Es ging gleich schlecht los. Erster Angriff, erster Schuss - 1:0 für Heimstetten (2.). Ausgerechnet Ex-Falke, Florian Kopp, traf für den SVH. Die Falken schienen in den Anfangsminuten überhaupt nicht auf dem Platz zu sein. Sie konnten sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien und liefen nur hinterher. Nach etwa zehn bis 15 Minuten fingen sich die Gäste allmählich. Stück für Stück schafften sie es, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und Heimstetten vom eigenen Tor fernzuhalten. Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel. In der 39. Minute erzielten die Falken dann den nicht unverdienten Ausgleich. Flo Niederdorf steckte auf Tillmann-Giannantonio durch, der vollstreckte. Im nächsten Angriff verfehlte Georg Holley nach Zuspiel von Tillmann das Gehäuse (41.). Kurz vor dem Pausentee rettete David Silbersack sein Team vor dem erneuten Rückstand mit einer starken Parade (44.). Dann war Halbzeit.

In Durchgang zwei kamen die Hausherren stark aus der Kabine und drückten die Falken hinten rein. Die Gäste versuchten sich immer wieder spielerisch hinten zu befreien. Was in Halbzeit eins noch gut funktionierte, klappte nun nicht mehr. Zwei Fehlpässe der Falken in der eigenen Hälfte führten zu hohen Ballgewinnen des SVH, die sie eiskalt nutzten. Sowohl das 2:1 (51.) als auch das 3:1 (60.) waren vermeidbare Geschenke des FCF. Die Falken rafften sich nochmal auf und versuchten alles, doch mit der Führung im Rücken spielte Heimstetten locker weiter. Spätestens mit dem 4:1 - nach einer schönen Einzelaktion - war das Spiel durch (71.). Man merkte der Mannschaft nun an, dass die Kräfte an diesem verregneten Mittwoch Abend langsam am Ende waren. Die Treffer zum 5:1 (85.) und 6:1 (88.) waren ebenfalls unglücklich und vermeidbar.

Schmidbauer:
"Wir haben beide Male den Anfang verpennt. Es kostet immense Kraft immer wieder Rückständen hinterherzulaufen. Das schlimme daran ist, dass wir uns vier von sechs Toren quasi selbst eingeschenkt haben. So viele individuelle Fehler kann man in einem Spiel nicht kompensieren, wenn sie so eiskalt ausgenutzt werden. Wir waren nach ca. 20 Minuten voll im Spiel. Der Ausgleich war verdient. Zu diesem Zeitpunkt waren wir mindestens auf Augenhöhe. Wahrscheinlich wäre es für uns besser gewesen, wir spielen ohne Halbzeitpause weiter. Jetzt gilt mal wieder, Mund abputzen und weiter machen."

Kommenden Samstag empfangen die Falken um 13 Uhr den FC Aschheim im heimischen Sportpark.
SK Srbija : FC Falke 2:2 (1:1)
23.4.17
Falke verspielt wichtigen Sieg bei Srbija

Der FC Falke lieferte ein starkes Auswärtsspiel ab, musste sich trotz spätem Führungstreffer am Ende aber mit einem 2:2-Unentschieden beim SK Srbija zufrieden geben.

Das Spiel fing super für den FC Falke an. Bereits in der 4. Spielminute brachte Fredi Speicher den FCF in Front. Nachdem eine scharfe Kistler-Ecke noch abgewehrt werden konnte, brachte Ludwig Kistler den Ball erneut scharf rein und Speicher drosch den Ball wuchtig ins Tor. "Das war ein Tor des Willens. Den Ball wollten wir unbedingt machen", so Schmidbauer. Die Gastgeber schüttelten sich kurz und antworteten auf die gute Anfangsphase der Falken mit starkem Ballbesitzspiel. Zwei gefährliche Distanzschüsse wehrte Silbersack gekonnt ab (9./14.), dann aber klingelte es doch im Falke-Kasten. Einen wuchtigen Schuss wehrte Silbersack an den Rücken von Mrowczynski ab und von dort sprang der Ball vor die Füße eines SK-Angreifers, der nur noch einschieben musste (17.). In dieser Phase hatte man das Gefühl, dass das Spiel zugunsten der Gastgeber kippen könnte, aber die Falken bekamen langsam wieder mehr Kontrolle ins Spiel. Es entwickelte sich in der Folgezeit ein ausgeglichenes Spiel mit Halbchanchen auf beiden Seiten, bis zur Pause passierte allerdings nicht mehr viel.

Der zweite Durchgang gehörte dann ganz klar dem FC Falke. Srbija versuchte es mit der Brechstange und stellte sehr offensiv auf. Wirklich Zählbares kam dadurch nicht zustande. Die Falken verteidigten hoch, störten früh, waren eng an den Männern und ließen Srbija kaum Raum zur Entfaltung. Bei Ballgewinn eröffneten sich immer wieder Räume zum Kontern für die Gäste. Doch wie schon in Hälfte eins wurden die Räume nicht immer optimal genutzt. In der 74. Minute dann die Riesenchance für Mahdi Watandoost, doch er scheiterte freistehend vor dem SK-Schlussmann. Falke war nun am Drücker und belohnte sich mit dem 2:1 (80.). Sebi Rieger traf nach Hereingabe von Alex Mrowczynski. In diesem Moment sprach alles für die Falken. Zwei Minuten später dann der nächste Aufreger. Der SK-Schlussmann verhinderte außerhalb des Sechzehners mit beiden Händen den Torschuss von Tillmann-Giannantonio, der Schiedsrichter zeigte allerdings nur die gelbe Karte. Völlig zum Unverständnis aller. "Das hat keiner verstanden. Bei uns nicht, beim Gegner nicht und auch die Zuschauer nicht", so Schmidbauer. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein. Und so kam es, wie es kommen musste. FC-Goalie Silbersack rutschte beim Abstoß aus, der Ball landete über Umwege bei einem SK-Angreifer, der zum 2:2 einnetzte (84.). Falke probierte nochmal alles, aber der Schock saß zu tief. So blieb es beim schmeichelhaften 2:2 für die Gastgeber.

Schmidbauer:
"Unglaublich. Ich dachte, diese Saison habe ich schon alles erlebt, aber das war neu. Der Sieg war heute absolut drin und wäre hoch verdient für uns gewesen. Wir dürfen nur die positiven Sachen aus diesem Spiel mitnehmen. Die nicht gegebene rote Karte und der unglückliche Ausgleich müssen schnellstmöglich aus unseren Köpfen raus. Wir haben eine unserer besten Saisonleistungen gegen das formstärkste Team abgeliefert. Darauf müssen wir aufbauen. Am Mittwoch gehts in Heimstetten weiter. Dann müssen wir eben dort gewinnen."

Anpfiff am morgigen Mittwoch ist um 19:30 Uhr im Heimstettener Sportpark.
TSV Feldkirchen II : FC Falke II 0:3 (0:1)
23.4.17
"Kleine" Falken weiter auf dem Vormarsch

Die 2. Mannschaft des FC Falke setzte sich am Sonntag mit 3:0 in Feldkrichen durch. Damit ist das Team von Coach Jakob Maier seit nunmehr acht Spielen in Folge ungeschlagen und hat in diesem Zeitraum 20 von 24 möglichen Punkten eingefahren.

Die erste Hälfte war recht ausgeglichen und ereignisarm, dennoch hatten die Falken leichte Vorteile zu verbuchen. Es dauerte jedoch bis zur 37. Minute, ehe Lukas Aschenbrenner sein Team in Führung bringen konnte. Aschenbrenner setzte sich stark über links durch und schloss trocken ins kurze Eck zum 1:0 ab. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine.

Kurz nach Wiederanpfiff sorgte Kapitän Basti Beck bereits für die Vorentscheidung. Nach einem hohen Ball stand Beck völlig frei am zweiten Pfosten und traf zum 2:0 (50.). Damit war der "Kas' bissen'", wie der Bayer sagen würde. Von den Gastgebern kam nicht mehr viel Gegenwehr. Falke spielte nicht so dominant wie sonst, hatte dank des Ergebnisses aber alles im Griff. Den Schlusspunkt setzte Doppelpacker Lukas Aschenbrenner in der 90. Minute mit dem Treffer zum 3:0. Mit nun sechs Saisontoren ist Aschenbrenner erfolgreichster Torschütze der Falken.

Baggio Konrad zum Spiel:
"Die Jungs haben getan, was sie mussten. Wir waren nicht überragend heute, aber haben verdient gewonnen. Wenn wir auch in Zukunft solche Spiele so souverän gewinnen und zu Ende spielen, dann ist das ein weiterer Schritt nach vorne. Wir wollen bis zum Saisonende kein Spiel mehr verlieren!"

Bereits kommenden Donnerstag haben die "kleinen" Falken ihr nächtes Spiel. Dann sind sie um 20 Uhr zu Gast zum Nachholspiel beim TSV Egmating II. 

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