FC Falke - ATSV Kirchseeon 3:1
30.03.2019
Befreiungsschlag - Falke schlägt Zweiten Kirchseeon 3:1

Nach dem bitteren und Kräfte zehrenden 2:4 Am Donnerstagabend in Grasbrunn zeigten unsere Falken eine starke Reaktion nur 40 Stunden später im Heimspiel gegen Kirchseeon. Durch die Tore von Hieber, Roß und Hödl setzte sich der FC Falke in einer umkämpften Partie mit 3:1 gegen den Tabellenzweiten durch.

Wie schon gegen Grasbrunn legten die Falken erneut los wie die Feuerwehr. Mit dem ersten Angriff der Partie ging der FCF durch Michael Hieber in Führung (3.). Dem Tor ging ein super Spielzug über Huber und Lehrmann voraus, Hieber vollstreckte mit einem Schuss gegen die Laufrichtung des Torwarts. "Das war eins unserer besten Tore dieser Saison", fand Trainer Alex Schmidbauer. In der Folge übernahmen die Gäste mehr und mehr das Spielgeschehen. Falke stand tief und ließ den ATSV kommen. "Die Führung war super wichtig, so konnten wir uns unsere Kräfte etwas besser einteilen. Wir mussten wegen der roten Karte für Jakob (Maier, Anm.) und müden Beinen umstellen", so Schmidbauer weiter. Nach dem nächsten Zuspiel von Huber streckte Sebstian Roß seinen Kopf und überwand so aus gut 17 Metern den ATSV-Schlussmann (26.). Noch vor der Pause verkürzten die Gäste aus Kirchseeon per Kopf auf 1:2 (38.). Danach rettete sich der FC Falke in die Kabine. Kirchsseon schoss einen Freistoß am Sechzehner über das Tor (45.).

Im zweiten Durchgang konnten sich die Falken wieder etwas besser befreien. Sowohl die Viererkette als auch das Zentrum der Falken verrichtete super Arbeit und machte es den offensivstarken Gästen schwer durchzukommen. Nach einem starken Pass von Hödl holte ein ATSV-Verteidiger Roß im Sechzehner von den Beinen - Elfmeter für Falke. Hödl trat an und verwandelte sicher zum 3:1 für seine Farben (63.). Nur wenig später jubelten die Falken erneut, Michael Hieber hatten zum vermeintlich vorentscheidenden 4:1 getroffen. Doch ein später Abseitspfiff brachte Hieber so in Rage, dass dieser mit glatt Rot vom Platz flog (69.). "Bis heute weiß niemand so genau, welchen Spieler der Schiedsrichter zurückgepfiffen hat. War es beim Pass vor dem Pass zum Tor oder ein passiver Spieler, der zu aktiv agierte oder am Ende doch Hieber selbst. So oder so ist das unglaublich bitter, dass neben Jakob jetzt auch noch Michi ausfällt", gab Schmidbauer frustriert an. Statt der Vorentscheidung mussten die Falken jetzt über 20 Minuten in Unterzahl spielen. Die Spieler kämpften und warfen sich in jede Aktion. Nach 96 Minuten folgte der Abpfiff und die Falke-Spieler schreiten ihren Jubel raus. "Ein geiler Sieg", meinte Johannes Brendler, der den gesperrten Maier hervorragenden vertrat. Dank des Sieges verschafften sich die Falken wieder etwas Luft im Abstiegskampf.

Frederic Speicher, 3. Falke.Vorstand, zum Spiel:
" Ich hab nicht mit einem Sieg von uns gerechnet. Nach schwierigen Wochen und dem Spiel in Grasbrunn sprach nicht viel für uns. Wie die Jungs sich aber rein gehauen haben, das verdient Respekt. Mit der Leistung und Einstellung brauchen wir uns vor niemandem verstecken. Das Derby gegen Poing kann kommen. Dort können wir den Sieg gegen Krichseeon veredeln. "

Coach Alex Schmidbauer:
" Wahsinn! Heute hat alles gepasst. Nur die rote Karte gegen Hieber muss nicht sein. Aber wie die Jungs sich trotz aller Widrigkeiten den Sieg geschnappt haben, da ziehe ich meinen Hut. Maxi (Wachler, Anm.) im Tor war eine Bank. John und Flo in der Innenverteidigung haben fast alles weggeräumt. Jannis und Arlind haben außen gut mitgemacht. Bene, Flo und Alex im Zentrum waren zweikampf- und laufstark. Unsere Offensive war heute auch super effektiv. Wast (Roß, Anm.) hat zwei starke Spiele abgeliefert zuletzt und sich mit dem Tor belohnt. Manu, Hieber und Atahan fügen sich auch nahtlos ein. Genauso wie Mladen (Walther, Anm.) und Häusi, die von der Bank kommend Gas gegeben haben. Das war ein Sieg des Willens. "

TSV Grasbrunn - FC Falke 4:2 (3:1)
28.03.2019
Drei Torwartpatzer kosten Falken Punkte in Grasbrunn

Der Frust saß tief, die Köpfe gingen nach unten. Nach 90 ordentlichen Minuten mussten die Falken eine bittere 2:4-Schlappe in Grasbrunn hinnehmen. Ausschlaggebend waren drei nicht von der Hand zu weisende Torwartfehler. Die Treffer von Lehrmann und Hieber reichten nicht, um mehr mitzunehmen. Zu allem Überfluss sah Jakob Maier kurz vor Schluss auch noch die rote Karte.

In den ersten fünf Minuten befanden sich die Falken nach anstrengenden Arbeitstagen wohl noch im Stand-by-Modus am Donnerstagabend. Gleich zwei Mal brannte es im eigenen Sechzehner, doch beide Male konnte die Szene bereinigt werden. Mit der ersten Offensivaktion besorgte Manu Lehrmann dann die Führung für seine Falken (8.). Maier führte einen Freistoß schnell aus, Lehrmann schaltete am schnellsten und legte den Ball am Torwart vorbei ins Netz. "Die Erleichterung war zu spüren. Insbesondere für Manu hab ich mich sehr gefreut, dass er getroffen hat, weil er die ganze Saison wirklich Gas gibt", lobte Schmidbauer seinen Schützling. Mit der Führung im Rücken fühlten sich die Falken wohl und kontrollierten das Geschehen. Sie überließen Grasbrunn viel Ballbesitz, setzten selbst aber immer wieder Nadelstiche. "In dieser Phase hatte ich ein super gefühl. Grasbrunn spielte langsam und wir standen gut. Ich war mir sicher, dass wir drei Punkte einfahren, weil wir voll im Spiel waren", gab Kapitän Alex Huber nach dem Spiel an. Doch es sollte anders kommen. Zwei kapitale Schnitzer von Schlussmann Michi Ruß brachten Grasbrunn auf die Siegerstraße (26., 33.). "Ich kam mir vor wie im falschen Film. Grasbrunn war harmlos und dann liegen wir hinten", so ein perplexer Schmidbauer. Zu allem Überfluss folgte vor der Pause sogar noch das 3:1 (45.).

" Michi wollte von sich aus zur Halbzeit raus. In Hatschi (Flo Hagenstein, Anm.) hatten wir erstmals diese Saison einen Ersatzkeeper dabei und der kam dann gleich zum Einsatz " , so Schmidbauer weiter.

Der zweite Durchgang startete ebenso furios für die Falken wie der erste. Nach Vorarbeit von Huber und Roß musste Hieber nur noch ins leere Tor einschieben zum 2:3-Anschluss (48.). "Jeder war heiß, jeder wollte und nur zwei Minuten später folgt der nächste Patzer von einem Tormann", schüttelte Huber nur den Kopf. Eine flache Hereingabe ließ Hagenstein aus den Händen gleiten und der TSV-Stürmer bedankte sich - 4:2 (50.). "Sowas hab ich noch nicht erlebt und ich bin jetzt schon lange hier Trainer. Fehler passieren und ich stehe immer hinter meinen Spielern, aber das war hart an der Grenze des Erträglichen", sagte ein fassungsloser Schmidbauer. Seine Falken brauchten gute 20 Minuten, bis sie sich erholten. "Wir haben nochmal alles versucht und das Risiko erhöht. Die allerletzte Überzeugung und auch das Quäntchen Glück haben etwas gefehlt, sonst wäre mehr drin gewesen", ist sich Schmidbauer sicher. Chancen von Roß, Hieber oder Giannantonio-Tillmann blieben ungenutzt oder wurden nach fragwürdigen Abseitsentscheidungen zurückgepfiffen. Das negative i-Tüpfelchen der Begegnung war dann die glatte rote Karte gegen Jakob Maier (85.). "Sehr, sehr hart, aber im Nachhinein kann man die vertreten. Insgesamt war die Leistung des Schiris alles andere als geradlienig, aber das kommt ständig vor. Am Schiedsrichter lag es heute nicht. Jakob hat sich beim Team danach auch entschuldigt, da sind die Pferde mit ihm durch gegangen. Obwohl er den Gegenspieler klar verfehlt, sah das Einsteigen extrem aus. Passt zum heutigen Spiel", fasste Huber die Szene und das Spiel zusammen.

Co-Trainer Michael Walther zum Spiel
" Grasbrunn war absolut schlagbar und wir hatten genug Chancen, um auch 5:4 zu gewinnen. Aber nach diesem Spielverlauf ist der Glaube an den Sieg spätestens nach dem 1:2 nie wieder so richtig da gewesen. Grade die rote Karte zum Schluss rundet das Spiel irgendwie ab. Jakob fehlt jetzt wahrscheinlich mindestens zwei Spiele, was wir gar nicht gebrauchen können. Wir sind platt im Kopf und in den Beinen. Jetzt gilt es Mund abputzen und alle Kräfte übermorgen sammeln, damit wir Kirchseeon weghauen. "

FC Falke - TSV Hohenbrunn 1:1
18.03.2019
Nur eine der Strafraumszenen führte zum Torerfolg (Klick aufs Bild)
Trotz Überlegenheit: Falken nur remis gegen Hohenbrunn

In eier holprigen Partie auf schwer bespielbarem Untergrund teilte sich der FC Falke im Heimspiel gegen den TSV Hohenbrunn die Punkte mit einem 1:1-Unentschieden. Der Torschütze zum AUsgleich war Johannes Brendler.

Die Falken gingen hoch motiviert ins Spiel und waren von Beginn an tonangebend. Die Gäste aus Hohenbrunn taten sich sehr viel schwerer ins SPiel zu kommen. Nach gut zehn Minuten kam der FCF auch zunehmend zu Torchancen. DIe erste und beste Chance hatte Kapitän Alex Huber, dessen Schuss auf der Linie von einem TSV-Verteidiger geklärt wurde (13.). Nur wenig später kam Manu Lehrmann zum Abschluss, doch sein strammer Schuss wurde von einem am Boden liegenden Verteidiger geblockt (17.). Kurz darauf verpasste Bene Hödl nach Vorarbeit von Maier und Huber haarscharf per Kopf - er hätte nur noch ins leere Tor einnicken müssen (22.). Mitten in diese Drangphase der Falken fiel die schmeichelhafte FÜhrung für die Gäste. EIn langer Ball hebelte die Viererkette aus und nach kurzem Kuddelmuddel am Sechzehner lag der Ball im Netz des FCF (31.). "An dem Rückstand hatten wir richtig zu knabbern, weil wir bis dahin klar besser waren. Das war schwer, aber wir hatten noch vor der Pause die Möglichkeit auszugleichen", resümierte Co-Spielertrainer Michi Mladen Walther. Besagte Chance zum Ausgleich hatte Bene Hödl, der nach Zuspiel von Huber frei vor dem heraus eilenden TSV-Tormann auftauchte, sein Heber ging aber um Haaresbreite am Tor vorbei (42.).

In Durchgang Nummer zwei zeigten die Falken in Person vom zur Halbzeit eingewechselten Johannes Brendler, wie man so einen Rückstand abschüttelt. Wieder auf Zuspiel von Huber scheiterte Brendler im ersten Anlauf, versenkte aus der Drehung dann aber den Nachschuss zum längst fälligen Ausgleich (47.). "Das Tor hat uns nochmal einen Push gegeben", gab Manu Lehrmann nach dem Spiel an. Im Falle von Lehrmann selbst führte dies aber zu ein wenig Überehrgeiz. Der Flügelspieler musste nach gut einer Stunde trotz guter Leistung vom Platz genommen werden. "Ich wollte manchmal zu viel und nach dem dritten Foul meinte sogar der Schiri, dass ich gleich runter muss. Das darf mir nicht passieren, ich war bis dahin eigentlich gut drin", konstatierte Lehrmann kopfschüttelnd. Im Laufe der zweiten Hälfte verflachte die Partie. Beide Teams zeigten Anzeichen von Müdigkeit. Falke war weiterhin besser, aber nach vorne fehlten jetzt die letzten Prozente. Nach einem Eckball kam Sebastian Wast Roß per Kopf zu einer guten Chance, doch der Kopfball kam zentral auf den Keeper (64.). Zehn Minuten vor Schluss rutschte Falke-Keeper Michi Ruß beinahe ein Kullerball durch die Hosenträger, er griff vor der Linie aber noch zu (82.). "Da ist mir selbst das herz kurz in die Hose gerutscht, aber ich hab den Ball vor der Linie zu fassen bekommen", schmunzelte Ruß nach dem Spiel ins Mikrofon. Die letzte Chance auf den Sieg gehörte dennoch den Falken. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Walther kam Brendler halbrechts im Sechzehner unbedrängt zum Abschluss. Die schwindenen Kräfte verhinderten allerdings einen genaueren Schuss und so trudelte der Ball am Gehäuse vorbei. Es blieb somit beim 1:1.

Coach Alex Schmidbauer zum Ergebnis:
" Vor dem Spiel und direkt danach hätte ich mit einem Punkt leben können. Gerade nachdem wir zuvor drei Spiele in Folge verloren hatten. Aber wenn man sich die 90 Minuten anschaut, dann ist das Ergebnis super schmeichelhaft für Hohenbrunn. Die haben zweieinhalb Schüsse Richtung Tor und wenn Michi (Ruß, Anm.) der eine durchrutscht, stehen wir sogar mit ganz leeren Händen da. Wir müssen einfach mehr Tore machen. Im Vergleich zu den Jahren davor bekommen wir unsere Abschlüsse, aber wir machen viel, viel zu wenig draus. Alex, Bene und Manu, wir hatten einige Chancen in Hälfte eins. Da müssen wir mindestens 2:0 führen und dann will ich sehen, ob Hohenbrunn nochmal zurückkommt. Die Leistung stimmt positiv, aber die Liga ist nochmal enger zusammen gerückt nach dem Spieltag. Wir müssen unser Ding machen und an die Leistung anknüpfen, dann mache ich mir keine Sorgen. "

FC Falke II - DJK Ottenhofen II 1:3
18.03.2019
Kleine Falken unterliegen klar im Test gegen Ottenhofen-Reserve

Beim Testspiel unserer Zwoaten wollte am Samstag nichts so richtig laufen. Von Beginn an lief die Truppe den gezeigten Leistungen der letzten Wochen etwas hinterher. So stand nach 90 schwächeren Minuten eine verdiente 1:3-Heimniederlage gegen die Reserve der DJK Ottenhofen zu Buche. Das einzige Tor für die Falke-Reserve erzielte Arlind Syla kurz vor dem Ende (89.).

Falkes sportlicher Leiter zum Spiel:
" Das war heute nix. Mit Andi Finger hat uns ein zentraler Mann in der Defensive gefehlt. Andi ist auch von seiner ganzen Präsenz sehr wichtig für dieses Team. So wie die Truppe heute aufgestellt war, hat sie noch nie zusammen gespielt. Das darf dennoch keine Ausrede sein für so einen Auftritt. Wir wollen unbedingt oben dran bleiben in der Liga und da steht nächstes Wochenende ein enorm wichtiges Spiel in Poing an. Dort können wir uns so eine Leistung nicht erlauben. Wir wollen dieses Derby auf jeden Fall gewinnen, genauso wie im Hinspiel. Denn was gibts schöneres als gegen Poing zu gewinnen? Ganz einfach: Gar nix! "

TSV Ottobrunn - FC Falke II 0:2
11.03.2019
Zwoate entführt Dreier aus Ottobrunn und bleibt oben dran

Es war eine holprige Vorbereitung für unsere 2. Mannschaft, aber zum Rückrundenauftakt setzten sich Finger & Co. mit einem Arbeitssieg beim TSV Ottobrunn 3 mit 2:0 durch. Doppeltorschütze Sebastian Roß war der entscheidende Mann des Spiels.

Coach Jakob Maier zum wichtigen Auswärtssieg:
" Bei den Wetter war es kein leichtes Spiel, Ottobrunn hat es uns auch richtig schwer gemacht. In der ersten Halbzeit hatten wir sehr viel Rückenwind, wodurch viele unsere ANspiele in die Spitze zu lang geraten sind. Wir hatten dennoch drei gute Chancen. Said hat den Pfosten getroffen, Wast ist am Torwart gescheitert und Scheune hat ebenfalls vergeben. Das 0:0 zur Pause war ärgerlich. In Hälfte zwei war Ottobrunn besser im Spiel und mehr in unserer Hälfte. Dadurch hatten wir mehr Chancen im Umschaltspiel. Aus meiner Sicht hätten wir zwei Elfmeter kriegen müssen, die aber nicht gegeben wurden. So hats lange gedauert, aber Wast hat uns mit zwei späten Treffern den Sieg geholt (80., 85.). Er konnte seine Schnelligkeit ausnutzen und hat sich damit hoffentlich Selbstvertrauen geholt. Am Ende ein verdienter Sieg, weil wir das Spiel über 90 Minuten gut im Griff hatten. "

Mit dem Auswärtsdreier sind die kleinen Falken jetzt punktgleich mit dem FC Parsdorf 2 auf Platz zwei. Am kommenden Spieltag sind die Jungs spielfrei und testen am Samstag um 16:30 Uhr gegen die DJK Ottenhofen 2.

SC Kirchheim II - FC Falke 3:1
11.03.2019
Neuer und alter (Klick aufs Bild) Joker im Einsatz
Vom Winde verweht: Falken schenken Sieg in Kirchheim her

In einem kuriosen Spiel mit nur wenig Spielfluss auf Grund der stürmischen Bedingungen unterlag unsere Erste bei der Bezirksliga-Reserve des SC Kirchheim trotz Führung am Ende mit 1:3. Torschütze des einzigen Treffers war Michael "Mladen" Walther vom Punkt.

Das Spiel hatte super begonnen für die Falken. Flo Mittermüller wurde zu Fall gebracht, den fälligen Elfmeter verwandelte Michi Walther souverän zur frühen 1:0-Führung (12.). Kirchheim hatte eine gefährliche Aktion in Durchgang eins, als der Ball an den Pfosten klatschte (31.). Sebastian Roß hatte kurz vor der Halbzeit den zweiten Treffer auf dem Schlappen, sein Schuss war aber zu zentral (43.) und so blieb es beim 1:0 zur Pause. "Mit dem Treffer hätten wir die Partie vorentscheiden können, weil wir Kirchheim bis dahin weitestgehend im Griff hatten", konstatierte Schmidbauer nach dem Spiel.

Im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber Wort wörtlich mit Rückenwind voll auf. Der Wind machte aber vieles zunichte und so geschah nichts gefährliches vor dem Falke-Tor. Bis ein schwerwiegender Ballverlust von Manu Lehrmann den SCK wieder zurück ins Spiel brachte. Kirchheim spielte den Konter sauber zum 1:1 zu Ende (56.). Das Momentum kippte zugunsten der Kirchheimer. Ein weiterer schwerer Balverlust von Flo Niederdorf leitete den zweiten Treffer der Gastgeber ein. Wieder spielten es die Kirchheimer sauber und konsequent. So stand es nach gut einer Stunde plötzlich 1:2 aus Sicht der Falken (61.). "Durch zwei dumme, dumme Fehler bringen wir Kirchheim ins Spiel und geben den Sieg aus der Hand", resümierte Schmidbauer weiter. Das 1:3 besorgte dann ein direkter Eckstoß unter gütiger Mithilfe des Windes (69.). Damit war des Kas biss'n. Das Spiel plätscherte unter stürmischen Bedingungen vor sich hin, ein Aufbäumen der Falken blieb aus.

Johannes Brendler zur Niederlage:
" Wir haben in der zweiten Halbzeit schlecht gespielt. WIr haben Kirchheim nicht energisch genug unter Druck gesetzt. Grade wir im Zentrum hätten Wast vorne mehr unterstützen müssen beim Anlaufen. So kannst du nicht auftreten und so gewinnt man auch kein Spiel. Der Wind war sicher brutal, aber wir können trotzdem besser spielen in Ballbesitz. Ich bin selbst auch unzufrieden mit meiner Leistung. Gegen Hohenbrunn müssen wir unbedingt aggressiver sein und den Sieg mehr wollen. "

Alex Schmidbauer zur zweiten Halbzeit:
" Das war zu großen Teilen Arbeitsverweigerung. Natürlich waren wir ersatzgeschwächt, aber so dürfen wir uns nicht präsentieren. Ich war stocksauer nach 70 Minuten. Ein Spiel so herzuschenken, das geht einfach nicht. Das Spiel darfst du niemals verlieren, wenn du auf dem kleinen Kunstrasen 1:0 führst. DIese Fehler passieren uns wieder und wieder. Kirchheim war sicher spielerisch besser als wir, aber ohne unser Zutun gewinnen sie das Spiel nicht. Wenn wir so auftreten, haben wir nichts in dieser Liga verloren. Wir müssen und werden besser spielen. "

Durch die Siege der unteren Teams sind die Falken bereits jetzt unter Zugzwang. Am Samstag um 14 Uhr erwarten die Falken den TSV Hohenbrunn. Die Hohenbrunner liegen auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben nur drei Punkte weniger auf dem Konto als die Falken.

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